Andreas Haselgruber

Architektur beginnt mit einem Zuhören.

Architekt Ing. Dipl.-Ing.
Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

Goldschlagstraße 62/13
A-1150 Wien

Wohnraum im Rahmen der Bestandssanierung und Erweiterung Haus B in Altach mit großzügigen Verglasungen und geführtem Tageslicht – aha. architektur Andreas Haselgruber

Ausführung

Haus B.

Altach, Vlbg.
2026

Seebühne Wolfgangsee mit Stahltragwerk und tribünenartiger Ausbildung am Ufer – aha. architektur Andreas Haselgruber

realisiert

Salzkammergut Seebühne

Wolfgangsee, Sbg.
2024

Perspektivische Darstellung der Sitzlandschaft im Bellaria Kino Wien. Die Möblierung entwickelt sich als zusammenhängendes, skulpturales System entlang der Wand und strukturiert den Raum in unterschiedliche Aufenthaltszonen – aha. architektur Andreas Haselgruber

realisiert

Bellaria Kino

1070 Wien
2026

realisiert

Anlegestelle Schifffahrt Wolfgangsee

St. Wolfgang, Sbg. 
2025

Kapelle am Hof in Prebuch, Steiermark als Holzbau auf Betonsockel, inspiriert von einem halbierten Bootskörper – aha. architektur Andreas Haselgruber

planung

Kapelle am Hof

Prebuch, Stmk.
2026

realisiert

Vordach Haus T.

Prebuch, Stmk.
2023

Temporäres Modul im Projekt Home for All in Japan als soziale Infrastruktur nach der Tsunami-Katastrophe – aha. architektur Andreas Haselgruber

wettbewerb

Home for All

Tokio, Japan
2011

Wir leben in einer Zeit der Sofortigkeit.

 

Vieles soll unmittelbar geschehen, sofort verfügbar sein.

Architektur folgt jedoch einer anderen Zeit. Sie eilt nicht zum Ergebnis, sondern entsteht zunächst im Denken – im ständigen Prüfen und Überarbeiten von Möglichkeiten, aus denen schließlich Planung wird.

Gebäude entstehen aus Entscheidungen, deren Folgen oft Jahrzehnte oder Generationen überdauern. Planung verbindet deshalb Gegenwart und Zukunft. Hinzu kommt eine Besonderheit der Architektur: Jedes Gebäude ist ein Prototyp.

Während industrielle Produkte in Serien entstehen und sich durch Wiederholung optimieren lassen, wird ein Bauwerk in der Regel nur einmal gebaut. Besonders beim Bauen im Bestand zeigt sich diese Einmaligkeit. Ein gewachsenes Gebäude trifft auf einen neuen Eingriff – zwei Singularitäten, aus denen etwas Neues entsteht.

Architektur bewegt sich damit außerhalb der Logik schneller Lösungen. Sie verlangt Zeit, Abwägung und Verantwortung.

In diesem Sinn ähnelt der Architekt dem Epiker, von dem Friedrich Schiller schreibt, dass er nicht zum Ziel eilt, sondern mit Liebe bei jedem Schritte verweilt.

 

Architektur beginnt mit dem Zuhören.
Sie entsteht aus Entscheidungen.
Und findet im Gebauten ihre Erzählung.